Birkhuhn und Schneehuhn geraten immer mehr unter Druck durch Störungen in ihrem Lebensraum. In vielen Ländern Europas ist vor allem das Birkhuhn stark gefährdet oder ausgestorben.Der Druck durch Freizeitaktivitäten vorallem im Winter  hat in den letzten Jahren enorm zugenommen.Variantenskifahren,Schneeschuhlaufen usw.
Das Wallis hat in Gebieten, die vom Tourismus verschont sind, noch zum Teil gute Bestände. Eine unsinnige Jagd mittels Vorstehhunden,die bis vor ca. 20 Jahren unbekannt war und bei der  zum Teil mehrere Jäger mit 3-4 Hunden ganze Gebiete abgrasen ist die Regel.Ich habe es selbst erlebt, dass bei solchen Jagden, die fast ausnahmslos von ausländischen Jägern betrieben werden, 30 und mehr Schüsse fallen obwohl nur der Birkhahn und pro Jäger 2 Tiere pro Tag gestattet sind.??????    Diese Jagd wird fast ausnahmslos von den einheimischen Jägern abgelehnt.. Es geht also nur um die Einnahmen für die Patentgebühren der auswärtigen Jäger.In gewissen Gebieten die leicht zugänglich sind ist  das Birk- und Schneehuhn bereits selten geworden.Kein anderer  Kanton der Schweiz hat ein ähnlich hohes Abschusskontingent pro Jäger. Ein international anerkannter Raufusshuhnspezialist meinte wenn er es nicht schwarz auf weis gesehen hätte,er häte es nicht glauben können.                        

 Abschusskontingente in den verschiedenen Kantonen: Wallis 6  Birkhähne ,Tessin 2 Birkhähne,Graubünden 1(ein) Birkhahn ,Bern Birkhahnjagd verboten.Kanton Waadt 1 Birkhahn pro Jäger.(insgesamt höchstens 10 Tiere pro Jahr) Das Bundesland Vorarlberg hat ab 2016 die Jagd auf den Birkhahn eingestellt.

Laut Erhebungen der Schweizerischen Vogelwarte haben die Bestände beim Schneehuhn seit den siebziger Jahren um ein Drittel abgenommen.Trotzdem können im Wallis pro Jäger 8 (acht) Schneehühner erlegt werden.